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Gehirnerschütterung

Wissenswertes zum Thema Gehirnerschütterung


Kopfverletzungen aller Art sind eine sehr heikle Angelegenheit, da wichtige Sinnesorgane oder sogar das Gehirn in Mitleidenschaft gezogen werden können. Besonders häufig kann es vorkommen, dass man bei Unfällen einen Schlag auf den Kopf erhält und unter einer Gehirnerschütterung leidet. Diese sollte nicht auf die leichte Schulter genommen, aber auch nicht überbewertet werden.

 

Was ist eine Gehirnerschütterung?


Was landläufig unter der Bezeichnung Gehirnerschütterung bekannt ist, wird im medizinischen Bereich korrekterweise als leichtes Schädel-Hirn-Trauma kategorisiert, wobei man die Betonung auf dem Adjektiv "leicht" liegt. Darunter versteht man eine leichte Schädigung des Gehirns, die häufig durch einen Schlag auf den Schädel hervorgerufen wurde. Dies kann durch einen Sturz, einen Unfall oder auch die Anwendung von Gewalt geschehen. Kinder sind davon ebenso häufig betroffen wie Erwachsene.

Durch den Schlag wird die Funktionsfähigkeit des Gehirns für einen kurzen Zeitraum beeinträchtigt. Dies kann zum Verlust des Bewusstseins führen, manchmal nur für wenige Momente, aber manchmal auch bis zu einer halben Stunde. Die Nervenzellen funktionieren aufgrund der partiellen Schädigung des Gehirns nicht mehr einwandfrei, was auch zu Symptomen wie Verwirrtheit oder vorübergehenden Gedächtnisverlust führen kann. Bleibende Schäden sind in den meisten Fällen nicht zu vermerken. Manchmal kann es auch sein, dass der Patient nur unter starken Kopfschmerzen und generellem Unwohlsein leidet.

Was tun, wenn eine Gehirnerschütterung vorliegt?

gehrinerschuetterung.com Gehirnerschütterung - EHP Gesundheit Netzwerk

Hat eine Person einen schweren Schlag auf den Kopf abbekommen, so sollte man stets von einem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ausgehen. Indizien wie Ohnmacht, Verwirrtheit, Übelkeit und Schmerzen lassen auf eine Verletzung des Gehirns schließen. In einem solchen Fall sollte man entweder den Verletzten sofort zu einem Arzt oder ins Krankenhaus bringen oder, je nach Dringlichkeit einen Krankenwagen oder den Notarzt zu Hilfe rufen. Die verletzte Person ist ruhig zu halten, man sollte jedoch selbst ohne die nötigen Kenntnisse in Erster Hilfe nichts weiter unternehmen.

Der Arzt wird untersuchen, welchen Stärkegrad das Schädel-Hirn-Trauma aufweist. Er untersucht dazu das Reaktionsvermögen des Verletzten auf äußere Reize und testet dabei u. a. das Vermögen, die Augen zu öffnen und sich zu artikulieren. Je nach Reaktionsvermögen werden Punkte auf einer vorgegebenen Skala vergeben und die Verletzung wird als leicht, mittelschwer oder schwer eingestuft. Durch kompliziertere Maßnahmen wie eine Computertomografie muss zudem festgestellt werden, ob drastischere Verletzungen am Gehirn vorliegen.

Bei einem leichten Schädel-Hirn-Trauma gilt grundsätzlich, dass der Verletzte unter ärztlicher Aufsicht behalten wird, für mindestens 48 Stunden. Während dieser Zeit sollte jede Anstrengung vermieden werden, vor allem solche, welche mit körperlicher Bewegung oder mit reger Hirnaktivität verbunden ist. Einige Tage bis zu einer Woche reichen bei einem leichten Trauma aus, um sich voll davon zu erholen.

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